Die Sterne lügen nicht, das Problem sind die Astrologen.
Hallo und herzlich Willkommen auf meiner Homepage
Mein Name ist Joachim Korb und ich wohne in der Nähe von Mainz. Das Rhein-Main-Gebiet ist leider nicht gerade die ideale Region für Astronomie und Astrofotografie. Für die Aufnahmen bin ich daher lange Zeit meist an dunkle Orte in der Umgebung gefahren oder sie sind auf Reisen entstanden.
Inzwischen fotografiere ich vorwiegend von der heimischen Terrasse, auch wenn der Himmel ziemlich hell ist (Bortle 6). Dafür habe ich die Möglichkeit zu wesentlich mehr Belichtungszeit, was den Nachteil wieder etwas ausgleicht.
Ich wünsche viel Vergnügen mit den Bildern. In der Regel habe ich die Aufnahmedaten und auch einige interessante Informationen zu den aufgenommenen Objekten beigefügt.
NGC 4631 wird aufgrund ihrer Form oft als Walgalaxie (manchmal auch Heringsgalaxie) bezeichnet. Sie befindet sich im Sternbild Jagdhunde und ist eine Balken-Spiralgalaxie, hat eine Entfernung von etwa 28 Millionen Lichtjahren. Sie ist etwa so groß wie unsere Milchstraße und wurde 1787 von William Herschel entdeckt.
Über dem Zentrum ist die Begleitgalaxie NGC 2627 zu erkennen. Diese ist ein Grund für die Verformung der Walgalaxie. Außerdem scheint in der Vergangenheit eine größere Nähe zu einer Nachbargalaxie (NGC 4656/57) bestanden zu haben. Diese ist in dem annotierten Bild links unten zu sehen und ist ebenfalls stark verformt, hat dafür oft den Beinamen Hockeyschläger-Galaxie bekommen.
Lacerta Newton 200/800
Avalon Linear
08.04. bis 15.04.2026
ASI 2600 MM Pro
LUM 330 x 1 min (5:30 h)
R – G –B je 40 x 1 min (2:00 h)
Ha 24 x 5 min (2:00 h)
Gesamt: 9:30 h
Das Draco-Triplett befindet sich, wie der Name schon vermuten lässt, im Sternbild Drache. Sein Reiz besteht darin, dass drei sehr unterschiedliche Galaxien sehr gleichmäßig in einer Reihe angeordnet sind.
Im Zentrum steht die elliptische Galaxie NGC 5982 vom Hubble-Typ E3. Sie ist etwa 142 Mio. Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von 110.000
Lichtjahren.
NGC 5981 sehen wir als eine Edge-on-Galaxie von der Kante her. Sie ist etwas kleiner (65.000 Lj), dafür aber auch etwas weniger weit entfernt (etwa 120 Mio.
Lichtjahre).
Als dritte im Bund bleibt noch NGC 5985, eine Balken-Spiralgalaxie mit aktivem Galaxienkern (Hubble-Typ SBb), deren Spiralstruktur man aufgrund der schräg
seitlichen Aufsicht gut erkennen kann. Mit 190.000 Lichtjahren Durchmesser ist sie die größte der drei Galaxien, auch einiges größer als unsere Milchstraße der die Andromeda-Galaxie. Die Entfernung beträgt schätzungsweise 120 Mio. Lichtjahre.
Celestron EHD 800 mit 0.7 Reducer
AM 5
25.12.2025 bis 18.03.2026
ASI 533 MM Pro
LUM 401 x 2 min
ASI 533 MC Pro
RGB 97 x 2 min
Gesamt: 16:36 h
Ihren Namen verdankt diese schöne Galaxie ihrer regelmäßig runden Form mit der hellen Zentralregion und vor allem den flockenartigen Verdichtungen in ihren Spiralarmen. Dabei handelt es sich um zahlreiche leuchtende Gaswolken und Sternentstehungsgebiete.
Im Zentrum wird ein schwarzes Loch mit knapp 1 Mrd. Sonnenmassen vermutet. Sie befindet im Sternbild Jagdhunde, nicht weit von M51 Whirlpool-Galaxie entfernt und steht mit dieser auch in gravitativer Verbindung.
Entfernung: 25 Mio. Lichtjahre
Celestron EHD 800 mit 0.7 Reducer
AM 5
ASI 533 MM Pro
LUM 498 x 1 min (8:18 h)
Ha 53 x 5 min (4:25 h)
RGB aus früherer Aufnahme
mit ASI 2600 MC Pro
318 x 3 min (15:54 h)
Gesamt: 28:37 h
NGC 3521 im Sternbild Löwe ist eine aktive Balken-Spiralgalaxie vom Hubble-Typ SBdc mit ausgedehnten Sternentstehungsgebieten. Aufgrund des ausgedehnten Halos wird sie oft auch als „Bubble-Galaxy“ bezeichnet. Da der Halo sehr unregelmäßig ist wird vermutet, dass eine Kollision mit einer anderen Galaxie stattgefunden hat. Auch die Spiralarme sind eher unregelmäßig und weisen viele Lücken auf, was der Galaxie ein flockiges Aussehen verleiht und etwas an die Sunflower-Galaxy (M 63) erinnert.
Entdeckt wurde die Galaxie wieder einmal von Wilhelm Herschel im Februar 1784. Sie ist etwa 30 bis 35 Millionen Lichtjahre entfernt.
Celestron EHD 800 mit 0.7 Reducer
AM 5
25.12.2025 bis 18.03.2026
ASI 533 MM Pro
LUM 422 x 1 min (7:02 h)
R 54 x 1 min
G 54 x 1 min
B 54 x 1 min
Gesamt: 9:44 h
Messier 67 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Krebs. Er ist etwa 2700 Lichtjahre entfernt, besteht aus ungefähr 500 Sternen und hat eine Winkelausdehnung von etwa 30 Bogenminuten, was ziemlich genau der Größe des Vollmondes entspricht. Entdeckt wurde er 1779 von Johann Gottfried Köhler.
Ungewöhnlich ist sein hohes Alter, das auf 3,5 bis 5 Milliarden Jahre geschätzt wird. Er gehört damit zu den ältesten bekannten offenen Sternhaufen, was ihn zu einem wertvollen Objekt für die Erforschung der Sternentwicklung macht. Aus diesem Grund ist er wissenschaftlich auch besonders ausgiebig untersucht worden.
Um neben den Sternen auch den Hintergrund zu erfassen wurde ausgiebig Luminanz sowie Halpha mit aufgenommen.
Askar SQA 85
AM 3
18.01. bis 15.03.2026
ASI 2600 MM Pro
ZWO UV/IR-Cut 573 x 1 min (9:33 h)
Astronomik Halpha 30 x 5 min (2:30 h)
ASI 2600 MC Pro
RGB 247 x 1 min (4:07 h)
Gesamt: 16:10 h
NGC 4725 (rechts unten im Bild) ist eine Balken-Spiralgalaxie mit einem aktiven Galaxienkern. Sie ist ungefähr 54 Millionen Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 150.000 Lichtjahren.
Die Galaxie links oben ist NGC 4747, ebenfalls eine Balken-Spiralgalaxie und etwa 53 Millionen Lichtjahre entfernt (Durchmesser etwa 30.000 Lichtjahre). Die beiden Galaxien sind gravitativ miteinander verbunden, was auch den ausgeprägten Gezeitenschweif von NGC 4747 erklärt.
Zusammen mit der kleiner wirkenden Spiralgalaxie NGC 4712 (rechts von NGC 4725) bilden diese das optische Galaxientriplett Holm 468. Allerdings befindet sich NGC 4712 nur scheinbar in der Nähe der beiden anderen Galaxien, denn sie ist deutlich weiter entfernt, etwa 196 Millionen Lichtjahre.
Lacerta Newton 200/800
Avalon Linear
13.03.2026
ASI 2600 MM Pro
LUM 216 x 1 min
R – G –B je 31 x 1 min
Gesamt: 5:09 h
NGC 1499 im Sternbild Perseus, aufgrund seiner Form auch als California-Nebel bezeichnet, ist mit 1000 Lichtjahren Entfernung die uns am nächsten liegende HII-Region und daher auch entsprechend hell. Die Wolke wird vermutlich von dem Stern Menkib (der hellste Stern im Bild links oberhalb der Bildmitte) zum Leuchten angeregt. Seine Länge wird auf 100 Lichtjahre geschätzt. Entdeckt wurde der Nebel am 3. November 1885 von dem amerikanischen Astronomen Edward Barnard.
Wie stark es in diesem Nebel brodelt, erkennt man noch besser in den einzelnen Schmalbandaufnahmen. Daher hier auch die Kanäle für Halpha und S2.
NGC 1569 (Arp 210) ist eine irreguläre Zwerggalaxie im Sternbild Camelopardalis (Giraffe), kleiner als die kleine Magellansche Wolke, aber etwa 11 Mio. Lichtjahre entfernt. Einerseits wirkt sie eher unscheinbar, wenn man sie mit Breitbandfiltern fotografiert. Allerdings ist sie eine Starburst- und Seyfertgalaxie mit einer extrem hohen Sternentstehungsrate, weit höher als die, welche bei anderen Galaxien beobachtet wurde und etwa 100mal höher als die unserer eigenen Milchstraße. Es wird angenommen, dass der Starburst durch Wechselwirkungen mit andern Galaxien ausgelöst worden ist, insbesondere durch Galaxien der IC 342-Gruppe.
Viele der jungen Sterne explodieren als Supernovae und lösen auch einen heftigen Gas- und Teilchenstrom aus, der riesige Gasstrukturen, u.a. aus ionisiertem Wasserstoff bildet und auch von den Sternen zum Leuchten angeregt wird. Die Struktur im unteren Bereich der Galaxie hat beispielsweise eine Länge von etwa 3700 Lichtjahren. Diese Strukturen zeigen sich erst, wenn man die Galaxie zusätzlich mit einem Halpha-Schmalbandfilter aufnimmt.
In der Animation wechselt die Aufnahme einmal mit und einmal ohne Halpha-Anteil ab, so dass man sowohl den Kernbereich der Galaxie, als auch die ausgedehnten Wasserstoffwolken erkennen kann.
Celestron EHD 800 mit 0.7 Reducer
AM 5
30.12.2025 bis 21.1.2026
ASI 533 MM Pro
LUM 180 x 1 min (3:00 h)
Halpha 144 x 5 min (12:00 h)
R 50 x 1 min
G 50 x 1 min
B 50 x 1 min
Gesamt: 17:30 h
NGC 1579 im Sternbild Perseus befindet im Zentrum eines großen Gebiets aus Staub und Gas, in dem gerade neue Sterne entstehen. Er ähnelt mit seinen rötlichen und bläulichen Reflexionsnebeln etwas dem bekannten Trifidnebel (M 20), weshalb er auch oft als „Trifid des Nordens“ bezeichnet wird. Anders als beim Trifidnebel entsteht das rötliche Leuchten jedoch nicht durch Emission aus leuchtendem Wasserstoff, sondern durch Abschwächung und Streuung durch den Staub.
Die Entfernungsangaben schwanken zwischen 2100 und 2600 Lichtjahren. Entdeckt wurde er am 27. Dezember 1788 von William Herschel.
Lacerta Newton 200/800
Avalon Linear
25.12.2025 bis 21.01.2026
ASI 2600 MM Pro
LUM 550 x 1 min
R – G –B je 80 x 1 min
Gesamt: 13:10 h
Der Coma-Galaxienhaufen (Abell 1656) befindet sich im Sternbild Coma Berenices (Haar der Berenike), daher sein Name. Die Entfernungsangaben von Abell 1656 schwanken zwischen 300 und 400 Mio. Lichtjahren. Er besteht aus einer Ansammlung von über 1000 Galaxien, die am Himmel insgesamt einen Bereich von 3 x 5° einnehmen, der Zentralbereich ist etwa 2° groß. In diesem Zentrum befinden sich zwei riesige elliptische Galaxien (NGC 4874 und NBC 4889). Auch die übrigen Galaxien im Zentralbereich haben eine elliptische Form, was auf ein hohes Alter und frühere Verschmelzung zahlreicher Einzelgalaxien hindeutet. Weiter außen findet man häufiger auch Spiralgalaxien. Durchdrungen wird der Coma-Haufen von dünnem intergalaktischem Gas, das sich im Zentralbereich auf viele Millionen Grad erhitzt und Röntgenstrahlung abgibt.
Bekannt ist der Coma-Haufen auch, da der Schweizer Astrophysiker Fritz Zwicky bereits 1933 aufgrund der gemessenen Bewegungsgeschwindigkeiten der einzelnen Galaxien auf die Existenz von Dunkler Materie geschlossen hat, was damals von der Fachwelt jedoch belächelt oder ignoriert wurde.
Lacerta Newton 200/800
Avalon Linear
29.12.2025 und 22.01.2026
ASI 2600 MM Pro
LUM 360 x 1 min
R – G –B je 40 x 1 min
Gesamt: 8:00 h
IC 410 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Fuhrmann, etwa 11.000 Lichtjahre entfernt. Eingebettet ist der offene Sternhaufen NGC 1893, der mit seiner Strahlung die Gaswolke zum Leuchten anregt. Das gesamte Objekt hat einen Durchmesser von mehr als 100 Lichtjahren und wurde am 25.September von dem deutschen Astronomen Max Wolf entdeckt.
Bemerkenswert sind zwei „Bewohner“ des kosmischem Gas- und Staubteiches, die aufgrund ihrer Form oft als „Kaulquappen“ bezeichnet werden und dem Nebel seinen Namen geben. Diese „Kaulquappen“ tragen sogar eigene Katalognamen: Simeis 129 und 130. Sie haben eine Länge von etwa 10 Lichtjahre, bestehen aus dichterem, kühleren Gas und Staub. In ihrem Inneren entstehen wahrscheinlich neue Sterne. Während ihre „Köpfe“ von dem Sternenwind und der Strahlung geformt und von ionisiertem Gas umrandet werden, laufen ihre „Schwänze“ von der zentralen Region des Sternclusters weg.
Celestron EHD 800 mit 0.7 Reducer
AM 5
24.12. bis 28.12.2025
ASI 533 MM Pro
Halpha 132 x 5 min (11:00 h)
O3 82 x 5 min ( 6:50 h)
S2 80 x 5 min ( 6:40 h)
R 35 x 1 min
G 35 x 1 min
B 35 x 1 min
Gesamt: 26:15 h
Viel Staub vor leuchtendem Wasserstoff
Dieser 1300 Lichtjahre entfernte Nebelkomplex befindet sich im Norden des Sternbilds Orion, am Rande des sehr ausgedehnten Emissionsnebels Sh2-264 (auch als Lambda-Orionis-Ring bezeichnet) – ein attraktives und beliebtes Motiv, auch wenn er natürlich etwas im Schatten der Highlights im gleichen Sternbild steht.
LDN 1584 ist der Dunkelnebel im Zentrum des Bildes, der wiederum in der Mitte durch den Stern GSC 709 857 zu dem bläulich schimmernden Reflexionsnebel Cederblad 51 wird. Die einrahmenden Dunkelwolken sind ebenfalls katalogisiert und tragen Bezeichnungen wie Barnard 30 und 31 sowie LDN 1577, 1580, 1582 und 1583.
Im Gegensatz zu den meisten bisherigen Abbildungen war mir daran gelegen, die Strukturen von LDN 1584 deutlicher sichtbar zu machen, was natürlich auch den Gesamteindruck verändert.
Askar SQA 85
AM 3
22.11. bis 27.12.2025
ASI 2600 MM Pro
UV/IR-Cut 760 x 60 sec (12:40 h)
Halpha 62 x 300 sec ( 5:10 h)
ASI 2600 MC Pro
RGB 240 x 60sec ( 4:00 h)
Gesamt: 21:50 h
Dargestellt ist der Kernbereich des Seelennebels (IC 1848), der eine deutlich größere Ausdehnung von 100 Lichtjahren hat (siehe Link zu einer älteren Aufnahme des gesamten Nebels).
Der Nebel befindet sich im Sternbild Cassiopeia und hat eine Entfernung von etwa 7500 Lichtjahren. Sein Alter wird auf 1 Million Jahre geschätzt. Es handelt sich um
ein typisches Sternentstehungsgebiet aus dichten Staub- und Gaswolken und mehreren bereits entstandenen Sternhaufen.
Der im Bild sichtbare Teil ist von dichten turbulenten Staubwolken geprägt, in denen wahrscheinlich bereits neue Sterne entstanden sind, deren Licht jedoch den Staub noch nicht durchdringen kann.
Die Aufnahme ist mittels Schmalbandfiltern (Halpha, OIII und S2) entstanden.
Frühere Aufnahme des gesamten Seelennebels
Celestron EHD 800 mit 0.7 Reducer
AM 5
21.11. bis 21.12.2025
ASI 533 MM Pro
Halpha 76 x 5 min (6:20 h)
O3 66 x 5 min (5:30 h)
S2 68 x 5 min (5:40 h)
R 40 x 1 min
G 40 x 1 min
B 40 x 1 min
Gesamt: 19:30 h
Sh2-224 ist ein Supernovaüberrest (SNR G166.0+04.3) im Sternbild Auriga (Fuhrmann), etwa 3,5° südsüdöstlich des hellen Sterns Capella. Seine Entfernung wird auf 14.700 Lichtjahre geschätzt. Laut Untersuchungen der Röntgenstrahlung geht man von einem Alter zwischen 13.000 und 24000 Jahren aus.
Aufgrund seiner eigenartigen Struktur wird der SNR auch häufig als „Chinesischer Hut“ oder „Reishut“ bezeichnet. Als Ursache für die ungewöhnliche Form, die offenbar aus zwei Teilen besteht, wird vermutet, dass die Supernova-Explosion zunächst eine blasenartige Struktur erzeugt hat, wie sie im unteren Bereich des Bildes zu sehen ist. Die Schockwelle der Explosion hat dann einen Bereich des interstellaren Mediums mit geringerer Dichte erreicht, wodurch dann eine „Flügel“-Komponente ausgestoßen wurde (der „Hut“ im oberen Bildbereich).
Lacerta Newton 200/800
Avalon Linear
21.11. bis 25.12.2025
ASI 2600 MM Pro
Halpha 115 x 5 min (9:35 h)
O3 107 x 5 min (8:55 h)
S2 86 x 5 min (7:10 h)
R 30 x 1 min
G 30 x 1 min
B 30 x 1 min
Gesamt: 27:10 h
Die Plejaden, auch bekannt als "Siebengestirn" oder "die sieben Schwestern" sind ein offener Sternhaufen im Sternbild Stier, der bereits mit bloßem Auge auffällt und schon auf der Himmelscheibe von Nebra abgebildet wurde.
Der Name entstammt der griechischen Mythologie, in der die Plejaden die Töchter des Titanen Atlas und der Okeanide Pleione galten. Die beiden hellen Sterne links im Bild tragen deren Namen der Eltern und die sieben hellsten Sterne im Sternhaufen die der Töchter.
Die Plejaden sind etwa 400 Lichtjahre von der Erde entfernt. Die sie umgebenden Staub- und Gasmassen stammen nicht von den Sternen selbst, sondern diese durchwandern gerade dieses Gebiet. Das Sternlicht wird dabei durch den Staub reflektiert und ins bläuliche Licht gebrochen.
Askar SQA 85; AM-3
ASI 2600 MM Pro
Luminanz
124 x 120 sec
162 x 60 sec
(6:50h)
ASI 2600 MC Pro
153 x 60 sec (2:33h)
Gesamtbelichtungszeit: 9:23h
Da mein Standort in der Einflugschneisse des Frankfurter Flughafens liegt, kommt es immer wieder vor dass Flugzeuge in geringer Höhe durchs Bild fliegen, was meist ärgerliche Leuchtspuren erzeugt. Aber manchmal ergeben sich dabei auch interessante Aufnahmen, wenn wie hier die Flugzeuge sich durch ihr strobelight kurz selbst anblitzen. Warum dabei allerdings die Triebwerke und der hintere Flugzeugrumpf so verzerrt dargestellt werden, konnte ich bisher noch nicht klären.
Astronomy Picture of the Day (APOD) vom 14.Okt. 2025
IC 1396 A ist eine Ansammlung von interstellarem Gas und Staub, eine sogenannte Globule. Sie ist Teil eines größerem H-II-Gebiet (IC 1396), das sich im Sternbild Kepheus befindet und etwa 2400 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Auf dem Bild sieht man nur den vorderen Teil des "Elephantenrüssels", dafür aber sind die Nebelstrukturen gut erkennbar, vor allem der bläulich schimmernde Reflexionsnebel VdB 142. Im Hintergrund rot leuchtend Wasserstoffgas.
Celestron EHD 800 mit 0.7 Reducer - AM5
ASI 533 MM Pro
UV/IR-Cut (Luminanz) 360 x
60 sec (6:00 h)
Baader H-alpha 7nm 100 x 5 min (8:20 h)
ASI 533 MC Pro
UV/IR-Cut (Farbe) 380 x 60 sec (6:20 h)
Gesamt: 20:40 h